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Ein- und Ausfälle – Wiedergeburtslehre und Ewigkeitsphantasie

In der modernen Gesellschaft verkehrt sich der Sinn der alten Wiedergeburtslehre in sein Gegenteil. Der Gedanke von der Wiedergeburt, der in Südasien beheimatet ist und bis in die europäische Antike wirkte, drückte ursprünglich die schier unendliche Größe des menschlichen Leidens aus. Dem entsprechend richtete sich alles Bestreben darauf, den endlosen Kreislauf der Wiedergeburten verlassen und damit das Leiden beenden zu können. In der modernen Spaßgesellschaft hat die Wiedergeburtslehre hingegen in erster Linie die Funktion, das Leben, das als allzu kurz empfunden wird, zu verlängern, um so weitere Erlebnismöglichkeiten ausschöpfen zu können. Paradoxerweise bedienen jedoch beide Ansätze Ewigkeitsphantasien. So wie Platon aus der Wiedergeburtslehre die Unsterblichkeit der Seele ableitete, versucht der Erlebnishungrige mit ihrer Hilfe die Zumutung des Todes zu reduzieren.

Ein- und Ausfälle – Gottebenbildlichkeit als Euphemismus

Die Antike hat die Macht des Wortes bekanntlich außerordentlich hoch eingeschätzt. Unter anderem hoffte man, dass die Dinge so sind, wie man sie benennt. Da es dabei eigentlich immer darum ging, schlechte Tatsachen verbaliter zu Guten zu machen, werden derartige Benennungen als Euphemismus bezeichnet. Es entspricht der Logik des Euphemismus, dass das Misstrauen in eine (schlechte) Sache um so größer gewesen sein muss, je höher die Worte waren, deren man sich zur Verschleierung dieses Misstrauens bediente. Ein bekanntes Beispiel für einen derart reziproken Euphemismus ist die Bezeichnung des unwirtlichen Schwarzen Meeres als „Gastliches Meer“ (Pontus Euxinus). Ein weniger präsentes Beispiel ist die Beschreibung des Menschen als gottebenbildlich, was ebenfalls eine Erfindung der Antike ist. Dabei ist dieser Fall von Euphemismus besonders eklatant. Denn da man zur Beschreibung des Menschen Anleihen beim Absoluten machte, scheint das Misstrauen in den Menschen ebenso grenzenlos gewesen sein.

Ein- und Ausfälle – Augustinus und die Sklaverei

Ein schönes Beispiel für Rabulistik ist Augustinus‘ Rechtfertigung des Rechtes des Siegers, den Besiegten zu versklaven (in De Civitate Dei). Handele es sich auf Seiten des Siegers um einen gerechten Krieg, so meint er, sei die Versklavung die Folge der Tatsache, dass der Besiegte dann logischerweise einen ungerechten Krieg geführt habe. Dies aber sei eine Sünde und dafür werde er mit der Sklaverei bestraft. Führe der Besiegte einen gerechten Krieg, kommt er aber auch nicht besser davon. Dann nämlich sei seine Versklavung eine Folge anderer Sünden, die ja jeder irgendwann und irgendwie – und sei es in Form der Erbsünde – einmal auf sich geladen habe. Angesichts dieser Auswegslosigkeit empfielt Augustinus dem Sklaven, sein Los wenigstens zu mildern, am besten dadurch, dass er sich mit seinem Herrn gut stelle. So könne er immerhin erreichen, dass dieser von seinen Befugnissen als Sklavenhalter keinen übermäßigen Gebrauch mache. Diese Argumentation kam den wirtschaftlichen Interessen seiner Zeitgenossen natürlich entgegen. Sie zeigt, warum man Augustinus zu den Apologeten zählt.

Kommt ein neues Mittelalter?

 

 

 

Die Situation kommt einem irgendwie bekannt vor: Es gibt eine weltumspannende Kultur, die in hohem Maße liberal, rational, realistisch und offen ist. Gedanklich gibt es kaum eine Frage, die nicht gestellt wird. Politisch sind fast alle Möglichkeiten durchdacht. Zur Ordnung der Verhältnisse unter den Menschen entwickelt sich ein für alle verbindliches Recht, die Stellung der Frau verstärkt sich, der Wohlstand ist beachtlich, die religiösen Leidenschaften sind domestiziert, die Kunst orientiert sich an den Tatsachen und das Kulturgebiet ist ein Sicherheitsraum, der in hohem Maße befriedet ist. Die Menschen sind neugierig, kreativ, unternehmungslustig und experimentierfreudig. Sie versuchen die Welt zu verstehen und ihre Möglichkeiten zu nutzen, wobei sie bis an die Grenzen des Möglichen, nicht selten auch des Vernünftigen gehen. Der gesellschaftliche Zustand ist keineswegs perfekt. Man konnte aber erwarten, dass er der Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung sein würde. Die Rede ist von der antiken Kultur.

 

Dann aber wächst an den Rändern der hegemonialen Kultur eine Bewegung heran, in der sich vor allem die Unbefriedigten, Enttäuschten und Benachteiligten sammeln. In der Folge werden die Fragestellungen reduziert, der Blickwinkel verengt sich, die Realität geht verloren und man richtet den Blick auf das, was jenseits derselben sein soll. Die Bewegung wächst und unterminiert die herrschende Kultur. Als die (Macht)Verhältnisse auf der Kippe stehen, schlägt sich ein Herrscher aus der hegemonialen Kultur, der das Potential der neuen Bewegung für seine Zwecke zu nutzen weiß, auf die andere Seite (er wird dafür das Prädikat „Der Große“ bekommen). Von da an wird die liberale Kultur abgebaut. In der Folge erodiert die politische Organisationskraft, der Sicherheitsraum bricht zusammen, der Sinn für das Recht schwindet, die Kunst verarmt, insbesondere verliert sie den Bezug zur Realität, die höhere Wirtschaft und der Wohlstand verfallen und die Frau wird zum Wesen zweiter Klasse. Man befindet sich im Mittelalter.

 

In der Neuzeit bemühte man sich, den Stand des Altertums wieder zu erreichen. Es war ein langwieriger Prozess. Noch über Jahrhunderte schlug man sich die Köpfe über Religionsfragen ein. Nicht weniger lange brauchte es, bis die Rationalität wieder Einzug in die Politik halten konnte. Das Pflänzlein des Rechtes trieb nur langsam wieder aus und größere Sicherheitsräume entstanden erst neu, nachdem man den Krieg und die Drohung mit ihm auf eine kaum mehr zu überbietende Spitze getrieben hatte. Ganz zuletzt kam die Emanzipation der Frau wieder in Gang.

 

Mittlerweile werden wieder fast alle Fragen gestellt; einige halten wir für beantwortet, manche haben wir ad acta gelegt. Politisch haben wir die Systeme der Antike verfeinert und ergänzt. Der Einzelne ist so frei wie nie, die Frauen sind weitgehend emanzipiert, der Wohlstand ist breiter denn je, über Religionen wird nur noch in Randbereichen gestritten und das innere Leben der Gesellschaft ist weitgehend durch das Recht geregelt. Das Gebiet, in dem unsere Kultur herrscht, ist durch überregionale Sicherheitssysteme befriedet. Für die Beziehungen zwischen den Staaten, traditionell eine Domäne ziemlich ungefilterten Eigeninteresses, beginnen sich Rechtsnormen zu entwickeln. Selbst den Krieg, der alle Leidenschaften entfesselt, hat man teilweise verrechtlichen können. Die Menschen sind neugierig und kreativ und man erforscht alles. Dabei haben sich unzählige neue Möglichkeiten aufgetan. Der Zustand ist nicht perfekt und es sind neue Probleme entstanden – psychische etwa und der Verlust der Kontrolle über die Folgen der Veränderungen, die wir bewirken. Man hätte aber erwarten können, dass es auf dieser Basis weitergeht.

 

Nun aber wächst an den Randbereichen der hegemonialen Kultur, die inzwischen global geworden ist, erneut eine Bewegung, in der sich Unbefriedigte, Enttäuschte und Benachteiligte sammeln. Auch diese Bewegung reduziert die Fragestellungen, entwertet die Realität, verengt den Blickwinkel auf das Religiöse und entrechtet die Frau. Nach einer Inkubationszeit, in der sie regional eingekapselt war, beginnt auch sie rasant zu wachsen. Schließlich wird sie global und setzt sich das Ziel, die herrschende Kultur zu überwältigen. Dabei legen ihre glühendsten Anhänger eine Entschlossenheit an den Tag, die in der herrschenden Kultur fremd geworden ist. Die Schranken, welche eine liberale Kultur der Monopolisierung von Überzeugungen setzt, gelten der neuen Bewegung wenig. Man fragt nicht viel nach Recht, insbesondere nicht nach einem geordneten Verfahren für die Umgestaltung der Gesellschaft. Mit anderen Worten: wir haben die besten Voraussetzungen für ein neues Mittelalter.

 

Auf die Antike konnte ein Mittelalter nur folgen, weil die liberale Kultur ihre Kraft verlor, nicht zuletzt, weil sich der Irrationalismus, vor allem durch die Absorbtion weniger entwickelter Kulturen, in ihr selbst wieder etablierten konnte. Sieht es heute so viel anders aus? Es fehlt nur noch ein neuer Konstantin, der die ungebändigte Kraft der neuen Bewegung nutzt, weil er ein Großer werden will.

Ein- und Ausfälle – Antike und Moderne

Vielleicht kann man den Beginn der europäischen Moderne durch den Umschwung der gesellschaftlichen Blickrichtung von der Vergangenheit in die Zukunft charakterisieren. Bis vor etwa hundert Jahren bezog die Gesellschaft ihre Grundmuster aus der Vergangenheit. Fast alles richtete sich daran aus, was die Alten getan oder gelassen hatten. Auch das Christentum war – nicht zuletzt durch Umkehrung oder Ablehnung – auf`s Engste mit den Alten verknüpft. Man versuchte sie zu kopieren oder zu variieren, war bemüht, sie zu verbessern oder zu  übertreffen. Und wenn man etwas dazulernte, dann dadurch, dass man Lehren aus ihren Fehlern zog. Neue Entdeckungen versuchte man mit dem Vokabular und den Denkformen der Alten in Einklang zu bringen. Eineinhalb Jahrtausend schöpfte man so aus dem Vorrat der gedanklichen und gesellschaftlichen Muster, den die Antike hinterlassen hatte oder den man glaubte, von ihr ableiten zu können.

 

Im Laufe der Neuzeit begann sich der Blickwinkel zu verändern. Man wandte sich von dem ab, was war oder gewesen sein könnte und richtete sich an dem aus, was sein könnte. Damit wurde die Zukunft zum Bezugsfeld gesellschaftlicher Gestaltungsmöglichkeiten. Mittlerweile ist das Vorbild der Antike weitgehend verblasst. Das Selbstverständnis der modernen Gesellschaften geht in der Hauptsache von dem aus, was man für möglich hält. Damit eröffnen sich viele neue Möglichkeiten aber auch neue Unsicherheiten. Denn da die Zahl der gesellschaftlichen Möglichkeiten praktisch unbegrenzt und insbesondere wesentlich größer ist als die Anzahl ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen historischen Verwirklichungen, hat sich auch die Zahl der möglichen Irrwege vergrößert.

Ein- und Ausfälle – Das „Theater“ von Dydima

Sieben Jahrhunderte lang saßen in Dydimä, dem wichtigsten Orakel Klein-Asiens, ein paar schlaue Leute in einer Kulisse von riesigen Säulen und dachten sich zweideutige Sprüche für ratsuchende Menschen aus. Dann baute man in den gewaltigen Tempel eine kleine Kirche, stellte das Orakel unter Strafe und verbreitete eine ebenso lange Zeit Bibelsprüche. Die Verfasser all der Sprüche waren sich, da sie Profis waren, natürlich darüber im Klaren, dass alles Theater war. Warum das Schauspiel dennoch so lange gegeben wurde? Weil sich die Empfänger der Botschaften, zumal angesichts der schönen Kulisse, daran mit Inbrunst als Laienschauspieler beteiligten.

Aphrodithe und Jesus

Aphrodisias hieß einst ein Ort in der Ebene des Flusses Dandalas im Südwesten Kleinasiens, an dem das Leben und die Künste im Altertum in höherer Blüte als an anderer Stelle standen. Von Alters her stand hier ein Heiligtum der Aphrodite, zu dem die Menschen von weit her pilgerten, um der schönen Göttin Reverenz zu erweisen. Der Ort hatte alles, was zu einer antiken Stadt gehörte: ein großes Theater und ein noch größeres Stadion, zwei prächtige Badeanlagen, ein repräsentatives Rathaus, eine Bibliothek, säulengesäumte Prunkstraßen und einen weiten Marktplatz, auf dem zahlreiche Statuen standen. Alles war aus mächtigen Blöcken mit viel Marmor und fest wie für die irdene Ewigkeit gebaut. Feinster Schmuck bedeckte die Bauten, insbesondere in Form der Arkanthusranke, die sich unter prächtigem Blattwerk wie das Leben immerfort verzweigt, sich aber zugleich immer auch in prallen Blütensternen sammelt oder zu prächtigen Fruchtständen einrollt 

In der Stadt gab es eine Bildhauerschule, in der man Statuen mit komplexem, feinem Faltenwurf schuf, die bis ins ferne Rom und sogar nach Afrika exportiert wurden. In der philosophischen Schule diskutierte man unter den steinernen Portraits der Denker Griechenlands die Weisheitslehren der Antike und sinnierte über die Stellung des Menschen in der Welt. Berühmte Ärzte versuchten den verwickelten Tatsachen des menschlichen Körpers auf die Spur zu kommen. Man veranstaltete Festspiele mit Wettkämpfen zu Ehren Aphrodites, die Menschen von weit her anzogen. Der Mittelpunkt der Stadt aber war der große Tempel der Göttin der Liebe, dessen weiten Bezirk man durch ein Doppeltor aus alabasterfarbenem Marmor mit prachtvoll gedrehten Säulen und ausuferndem Rankenwerk betrat.

 

Der Reichtum und die Größe der Stadt beruhten auf dem Bedürfnis der Verehrer Aphrodites, sich gegenüber der Göttin großzügig zu zeigen. Manch reich gewordener Bürger, darunter auch frei gelassene Sklaven, gaben ihr Vermögen, um zu ihrer Schönheit beizutragen. Großzügig war vor allem das julisch-claudische Kaiserhaus, das die Stadtpatronin als seine Ahnherrin ansah. Es hatte sich dafür einen Stammbaum zurechtgezimmert, der bis nach Troja reichte, dessen Schutzgöttin die schöne Dame ebenfalls war. Den Höhepunkt der Bautätigkeit aber erlebte Aphrodisias während der Regierung des Kaisers Hadrian, einer Zeit, in der sich Schönheitstrunkenheit und Größe auf eine Weise paarten, welche die Welt nicht wieder sah. Das Rankenwerk, das sich über die öffentlichen Gebäude zog, wurde nun besonders plastisch. Im Überschwang siedelte man darin allerhand Figuren, Getier und Fabelwesen an.

 

Im vierten Jahrhundert trat an die Stelle der Göttin der Liebe der Liebe Gott. Der Tempel der Aphrodite wurde, indem man allerhand Säulen verrückte, in eine geschlossene christliche Basilika verwandelt, wobei sein Charme verloren ging. Neben der Kirche entstand in kleinteiliger und etwas ungelenker Bauweise ein Bischofspalast. Im langgezogenen Stadion trennte man das eine Ende ab, um einen kleineren Versammlungsraum zu schaffen. Der betörende Name der Stadt musste weichen. Auf die Idee, sie Agapepolis, Stadt der – christlichen – Liebe, zu nennen, kam offenbar niemand. Fortan trug sie die raue Bezeichnung Stauropolis, Stadt des Kreuzes. Anstelle des windungsreichen Arkanthus brachte man an den Gebäuden nun die geraden Balken des Kreuzes an, die von einem schlichten Kreis umschlossen waren.

 

Im Zeichen des Kreuzes, unter dem der Vorrang des Geistes über die Sinne postuliert wurde, hatte man wenig Verständnis für die Unterhaltungen und Lustbarkeiten, die einst im Namen der sinnlichen Göttin abgehalten worden waren. Daher verloren die Einrichtungen, die der Schaustellung oder der Feier, Pflege und Übung des Körpers gedient hatten, bald ihre Funktion. Die Stadt hatte nun wenig, was die Menschen hätte anziehen können. Das urbane Leben schmolz dahin. Die Bereitschaft der Bürger, sich für öffentliche Bauten zu engagieren, verebbte, zumal ihre Mittel mangels des Interesses der Fremden an der Stadt immer weniger wurden. So stand die öffentliche Bautätigkeit mehr oder weniger still. Der Ort lebte noch einige Zeit von der Substanz, welche die lebenskräftigen Vorfahren hinterlassen hatten. Anfang des neuen Jahrtausends war dieses Erbe aber so weit verbraucht, dass der Rest des städtischen Lebens beim Erscheinen der Türken in sich zusammenbrach.

 

Die neuen Herren, die aus den Steppen Asiens kamen, wo sie in Zelten lebten, wussten wenig vom Leben in einer Stadt. Ihre Vorstellungen über die Rolle des Geistes in der Welt, die aus der gleichen Quelle, wie die der Christen stammten, waren unter den strengen Lebensbedingungen der arabischen Wüste, wo ihre geistigen Vorfahren herkamen, noch enger als die der Christen geworden. Sie hatten daher noch weniger Sinn für die Zurschaustellung von Körperlichkeit. So zerschlugen sie die Statuen, welche die christliche Zeit überlebt hatten. Auch sonst wussten die Türken mit den Resten der Stadt nicht viel anzufangen. Vermischt mit übrig gebliebenen Christen lebten sie noch eine Zeit lang zwischen den gewaltigen steinernen Blöcken der öffentlichen Bauten der antiken Stadt. Irgendwann wurde der Ort aber ganz verlassen und in der Nachbarschaft entstand eine jener türkischen Siedlungen, die wenig öffentlichen Raum kennen. Die riesigen Reste der alten Stadt ragten nun merkwürdig sinnlos aus der Ebene des Dandalas heraus.

 

Erbeben vollendeten, was im Namen des Geistes begonnen worden war. Die Gebäude, die für eine irdene Ewigkeit gemacht schienen, brachen zusammen. Die stolzen Säulen und die prächtigen Portale stürzten zu Boden, wo ihre Teile chaotisch umher lagen

 

In unserer Zeit, in der man Verschüttetes, insbesondere der Sinne, gerne ausgräbt, befreite man die Stadt vom Schutt und richtete manche Säule wieder auf. Heute heißt die Stadt erneut Aphrodisias und man pilgert wieder von weit her zu den prachtvoll-traurigen Resten dessen, was einmal für eine schöne Frau errichtet worden war.