Ein- und Ausfälle (Exklusivität)

Der Mensch neigt dazu, seine gesellschaftliche Position dadurch zu stärken, dass er andere ausschließt. Mit allen möglichen „Distinguierungen“ werden die Menschen eingeteilt in solche, die zu „Kreisen“ gehören, die gesellschaftliche Vorteile bieten, die „in“ sind, und solchen, die davon ausgeschlossen, also „out“ sind. Solidarische Gesellschaften bemühen sich, dieser Neigung zum Ausschluss Grenzen aufzuzeigen, kompetitive Gesellschaften hingegen bestätigen und verstärken sie. In welchem Maße letzteres in unseren westlichen Gesellschaften der Fall ist, zeigt die Tatsache, dass ein so unsolidarischer Begriff wie „exklusiv“ ausschließlich positiv besetzt ist.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

Gravatar
WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s